Tierversuche:

Der Tierschutz steht jetzt zwar im Grundgesetz, doch die Tierversuche steigen an. Allein im Jahr 2001 wurden mehr als zwei Millionen Tiere in deutschen Laboren getötet. Einer der Gründe dafür ist, dass die tierversuchs-freie Forschung völlig ungenügend gefördert wird, hingegen Tierversuche jährlich mit öffentlichen Geldern in Höhe von mehren Hundert Millionen unterstützt werden.

Nach dem deutschen Tierschutzgesetz von 1998 sind Tierversuche für die Entwicklung von Kosmetikprodukten, d.h. sowohl für die Endprodukte als auch für die Rohstoffe, grundsätzlich verboten. Ausnahmen sind jedoch möglich. Auch gilt das Verbot nur für Rohstoffe, die ausschließlich für Kosmetika verwendet werden. Bei den wenigstens Inhaltsstoffen ist dies der Fall. Das Verbot kann also leicht umgangen werden. Die Firmen nutzen diese Gesetzeslücke gern, denn die Tierversuche schützen sie vor möglichen Haftungsansprüchen. Stellt sich bei einem Kosmetikartikel heraus, dass er schädlich, zum Beispiel allergieauslösend ist, kann die Firma auf die Palette der durchgeführten Tierversuche verweisen. Ein weiterer Grund für die Verwendung von Tieren zur Testung kosmetischer Stoffe ist der globale Handel. Der Tierversuch gilt weltweit als eine etablierte Prüfmethode, ist in manchen Ländern, wie China, Thailand und Südamerika, sogar zwingend vorgeschrieben. Hersteller, die ihre Produkte auf dem internationalen Markt anbieten wollen, überprüfen diese also im Tierversuch.

Firmen die mit Tierversuchen arbeiten: rote-Peta-Liste

Firmen die keine Tierversuche anwenden: schwarze-Peta-Liste

Tierversuchsfreie Hunde- und Katzenfutterhersteller: schwarze-Peta-Liste

Hersteller ohne Tierversuche: Positivliste des deutschen Tierschutzbundes